Spree

Modellgestützte Langfristbewirtschaftung und Steuerung


Wasserressourcen im Spree Schwarze Elster-Gebiet

Seit Anfang der 90er Jahre betreut die DHI-WASY GmbH das Langfristbewirtschaftungsmodell WBalMo Spree/Schwarze Elster zur Aktualisierung und Optimierung der Bewirtschaftungsgrundsätze im Spree/Schwarze Elster-Gebiet im Auftrag der damit befassten Länder und der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH.

Methodisch und planerisch darauf aufbauend schafft das operative Steuermodell GRMSTEU für die Flussgebiete der Spree, der Schwarzen Elster und der Lausitzer Neiße die Voraussetzungen für die optimale Wasserverteilung in den Vorflutern, Überleitungsanlagen und Restlöchern.

In den Jahren 1998/99 wurden die wesentlichen Voraussetzungen für die Erar­beitung eines gemeinsamen Flutungssteuerungsmodells für die Flussläufe geschaffen. In den Jahren 2000 bis 2005 konnte es weiter verbessert und angepasst werden. Seit April 2005 befindet sich das GRMSTEU im Wirkbetrieb und es wurden gute Ergebnisse bei der Flussgebietsbewirtschaftung unter Verwendung dieses Steuermodells als Hilfsmittel erzielt.

In Auswertung der Rechnungen mittels des Steuermodells GRMSTEU ergeben sich notwendige Anpassungen und Verbesserungen des Modells, um seine Zuverlässigkeit weiter zu steigern. Auch die ständige Anpassung des dem GRMSTEU zugrunde liegenden Bewirtschaftungsmodells WBalMo an die von den Ländern getragenen Bewirtschaftungsgrundsätze fordert umfangreiche Änderungen im Flutungssteuerungsmodell.

Daraus ergeben sich folgende Schwerpunkte zu Arbeit an den Modellen:

  • Betreuung der Modelle WBalMo und GRMSTEU Spree/Schwarze Elster
  • Weitere Verbesserung der beiden Programme
  • Daraus resultierende Umsetzung

Im Jahre 2009 wurde das stochastische Simulationsmodell SESIM für die Flussgebiete der Spree/Schwarzen Elster überarbeitet. Dabei wurde die Datenbasis erweitert und die stochastische Simulation für das Gesamtgebiet und meteorologische Größen neu aufgebaut. Die Niederschlag-Abfluss-Simulation wurde ebenfalls auf das Gesamtgebiet erweitert.